Asklepios an Hygieia

Hallo Töchterchen, Asklepios ist jetzt im Haifisch-Becken gelandet, als Barrakuda:


Hallo Hygieia,

habe gestern Nachmittag ein wenig Korrektur gelesen, nicht böse sein, jedoch im Seelen-, oder Druiden-Modus fließt es ungesteuert aus der Feder bzw. Tastatur.  Ich hatte im Oktober 2 Trauer-Wochen eingelegt. 

Da traf ich einen Patienten und der sagte, kannst doch noch bis Jahresende hingehen.

Da habe ich dann im Eiltempo begonnen unentwegt zu schreiben, tja dann war ich vorige Woche bei S. 94 und habe bis Morgens um 2:00 Uhr bis S. 134 geschafft und dachte weckst du die Nachbarn mit dem Drucker nicht auf und habe abgespeichert. Nächsten Morgen rufe ich das Werk auf und

war wieder bei S. 94. Also nochmals von vorne. Das ist mir 2 x passiert. Tja dann wollte ich 2 Werke parallel bearbeiten um Zeit zu sparen,das ging in die Hose 40 Seiten Schrott, weil man da auch in den Normal-Modus schalten muss, also das geht gar nicht. Da war ich dann bis gestern Morgen

beschäftigt, um alles halbwegs zu schaffen. Band 2 das hinten nur Angearbeitete vollende ich bis,

sagen wir Februar 2020. Dann werde einen Band 3 Hygieia verfassen, wo ich die Symptome 1-14

Menu-mäßig untersetze. Das wollte ich schon lange tun jedoch ich bin leider mehr Schöpfer als

Routine-Mensch, jedoch werde ich mich zusammen nehmen.

Ich schätze im Mai 2020. Das Jahr hat 4 x der Monate 3, doch keiner ist so schön wie der Mai.

Ist aus einem Buch-Robin Hood!

 

Also das Abschiedslied ist gelungen, oder?

Zum Blumenwasser erzeugen hervorragend geeignet!

Meine Lieblings-Gruppe Pink Floyd hat so eines nicht im Angebot, höchsten psychodelische Songs!

Syd Barret deren einstiger Gründer hatte das Zeug (LSD)was ich zwangsweise bekam freiwillig eingeworfen um in den Druiden-Modus zu kommen. Seine Werke sind unerreicht, jedoch sein Hirn ist im Po, ist 2006 gestorben und sah schlimmer als ich aus. Nur mit körpereigenen Endorphinen bekommt man so etwas gesund hin!!!

Liebe Grüße Asklepios


PS. Wenn ich hier eine Fertigmeldung abgegeben, müsste S.G. mich anrufen und sagen wann sie da ist!


So Töchterchen, alles am 25.12. erledigt!

Eine Postsendung müsste auf Deiner Arbeit liegen, d.h. die zweite sende ich am 27.12.19!

Nun habe ich nur noch das Handbuch zu bewältigen.

Alles alles Gute, hast Du Mathilda gesehen-> Ist gelungen???

Ist im Voll-Druiden-Modus entstanden, da haben die Endorphine verrückt gespielt!

Sollte nur eine kleine Aufheiterung sein, denn ich vermisse Hygieia soooooooo sehr!


Gruß Asklepios



Nachtrag.


Brief 2 ist Return to sender.

Da waren noch für den Rezepteteil einige Menus enthalten und eine neue Erkenntnis!!!

Wenn erforderlich und Hygieia das im Moment dringend benötigt dann soll mich S.G. anrufen,

dann bringe ich ihr das! Wenn im Moment nicht so wichtig verwahre ich es auf !!!

Habe im Moment auf Normal-Modus geschaltet und erhole mich!

Gruß Asklepios


Das ist sehr, sehr, sehr wichtig!

Also mehr als 127 Jahre kann ich leider nicht mehre werden und Du Hygi???

Wir müssten einen Aufruf starten:" Zeugung einstellen!"

Nochmals liebe Grüße Asklepios


Liebe Leserinnen, liebe Leser,

nur noch 60 Ernten weltweit. Dann ist angeblich Schluss.
Das klingt wie ein Szenario aus einem Weltuntergangsfilm.
Das Erschreckende daran ist, diese Aussage kommt von den Vereinten Nationen:
https://www.gesund-heilfasten.de/blog/boden-burnout-noch-60-ernten/ <https://www.gesund-heilfasten.de/blog/boden-burnout-noch-60-ernten/>
Dabei wäre dieses Problem zu lösen!
Aber daran scheint unsere kommerzielle Agrarindustrie keinerlei Interesse zu haben.
Herzliche Grüße und Alles Gute für das Neue Jahr!
Ihr
René Gräber
P.S.: Seit 2018 gibt es eine Publikation mit mir: "Natürlich Gesund mit René Gräber". Diese können Sie jeden Monat direkt nach Hause geliefert bekommen!
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Wenn Sie das interessiert, schauen Sie sich das mal an. Zum Beispiel stelle ich in "Natürlich Gesund mit René Gräber" auch Übungen vor, die ich meinen Patienten zeige oder nenne zum Beispiel auch Produkte, die ich selbst nehme oder meinen Patienten empfehle.
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Das Ganze bringt übrigens der FID Verlag heraus. Ich schreibe "nur" und bekomme ein Autoren-Honorar.
P.P.S.: Wenn Sie einmal keine E-Mail mehr erhalten oder (nur) ihre E-Mail-Adresse ändern möchten, dann klicken einfach Sie hier unten auf den Link:
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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
In der Praxis betrachte ich Umweltgifte als einen krankmachenden Faktor ersten Ranges.
Und einen wichtigen Platz nehmen in der Praxis die Verfahren der Entgiftung und Ausleitung ein. Denn eines ist klar: Wenn man wirklich "ganzheitlich" arbeiten will, dann muss man sich den Giften widmen.
Insgesamt versprühen Landwirte jährlich rund 30.000 Tonnen Pestizide auf deutsche Äcker, Obst-Plantagen, Weinberge, Wälder, Wiesen und Weiden.
Zunehmend zeigt sich eine Tendenz hin zum Einsatz mehrerer Pestizide auf einer Produktionsfläche. So sprühen Landwirte bis zu 22 Mal pro Wachstumsperiode ein wahres Gift-Cocktail auf ihre Apfel-Plantagen.
Je mehr Mittel angewandt werden, umso niedriger ist oft die Dosierung. So vermeiden die Produzenten die Überschreitung der Grenzwerte.
Was für den „Laien-Verbraucher“ erst einmal positiv klingt, birgt aber Gefahren: Die Toxine können sich nämlich gegenseitig in ihrer Wirkung auf den Menschen verstärken:
https://www.gesund-heilfasten.de/blog/pestizide-vielfalt/ <https://www.gesund-heilfasten.de/blog/pestizide-vielfalt/>
Im Beitrag finden Sie zu Beginn auch gleich Artikel von mir, die sich mit der Entgiftung beschäftigen.



Also erst einmal eine gesundes neues Jahr für Dich Hygieia!


Habe schon überlegt wie ich diese ganzen Giftcocktails in die "Peter Diagnose"

einarbeite. Das "Entgiften" von Renè Gräber werde ich 1:1 übernehmen, da

hat er nichts dagegen.



Habe die  Artikel einmal hier reingestellt!

Eine Fasten-Anleitung für die "Heilkräftige Ernährung", werde ich in diesem Monat in Angriff nehmen.

Das Handbuch ist schon strukturiert!

Gruß Asklepios



 

Thema "Entgiftung": Wie Sie mit einer Entgiftungskur richtig entgiften

 


Abb1: So extrem ist es natürlich nicht - wird aber manchmal von manchen "Experten" gerne so dargestellt. Eine differenzierte Betrachtung ist beim Thema Entgiftung wichtig.

Erfahrungen aus der Naturheilpraxis von René Gräber 

Der Ausdruck "Entgiftung" oder "Entgiften" ist heute nur noch umgangssprachlich in Gebra uch. Bis zu Beginn des letzten Jahrhunderts war unter bestimmten Ärzten (im Bereich der Humoralpathologie) der Begriff durchaus üblich.

Und wenn man heute einem Arzt gegenüber erwähnt, dass man mal entgiften möchte, so könnte es sein, dass sich dieser über den Begriff eher lustig macht.

Jeder Mensch ist heute in jeder Lebenslage zahlreichen Noxen (Giften) ausgesetzt, und zwar über die Atemluft, den Magen-Darm-Trakt und die Haut.

Häufig fällt der Begriff "Entgiften" oder "Entgiftungskur" im Rahmen des Fastens oder Heilfastens, oft auch zusammen mit dem Begriff der Entschlackung.

Von den verschiedenen Umweltgiften und Schwermetallen können wir uns in unserer westlich zivilisierten Welt wohl nicht mehr verabschieden. Egal ob Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch: Spritzmittel und Schwermetalle lassen sich nicht völlig vermeiden. In zahlreichen Beiträgen in meinen Newslettern und Blogs gehe ich ja immer wieder auf das Thema Ernährung ein.


Abb2: Der große Naturheiler und Arzt Paracelsus (1493-1541) wusste bereits: "Die Dosis macht das Gift". Ein Grundsatz der auch heute noch mehr denn je gilt.

Wie Paracelsus schon sagte, ist alles giftig. Wenn wir also von Giften reden, dann sind dies Stoffe, die einen negativen Einfluss auf unseren Organismus haben, und das in geringen Konzentrationen oder es sind Stoffe, deren Konzentrationen zu hoch ausfallen, akut und chronisch.

Da akute Vergiftungen eher die Ausnahme sind und auch von behördlicher Seite sofort (hoffentlich) angegangen werden, interessiert uns hier eher die chronische Vergiftung, die als solche oft gar nicht erkannt und anerkannt wird.

Eine „beliebte“ Form der chronischen Vergiftung sind der Genuss von Tabak und Alkohol. Der Unterschied zwischen beiden liegt in der Menge der Gifte, die sich der „Genusssüchtige“ einverleibt. Beim Tabak sind es neben dem Nikotin, einem starken Nervengift, noch mehr als 3000 giftige Substanzen im Zigarettenrauch mit z.T. krebserzeugendem Potential.

Beim Alkohol ist es „nur“ das Äthanol, ebenfalls ein Nervengift. Aber auch unsere Ernährung ist nicht mehr das, was sie mal war. Die heutige industrielle Produktion von Nahrungsmitteln setzt ganz auf Rationalisierung und Profitmaximierung und erlaubt daher keine teuren Zutaten. Diese Zutaten wären natürliche Produkte mit Vitaminen, Nährstoffen, Mineralstoffen, Ballaststoffen usw. Statt dessen wird der viel billigere raffinierte Zucker in großen Mengen zugesetzt, verbunden mit synthetischen Geschmacksstoffen und Geschmacksverstärkern.

Zucker wird nirgends als Gift gehandelt, ausser vielleicht in meinem Beitrag "Die giftige Wahrheit über Zucker". Zucker hat ähnlich deletäre Wirkungen wie ein Gift, da er in hohen Konzentrationen nicht nur die Zähne zerstört, sondern auch den Stoffwechsel entgleisen lässt, was sich in Stoffwechselstörungen, wie Diabetes Typ-2 bemerkbar macht. Eine hohe Zuckerkonzentration im Organismus zerstört dann endgültig Nerven, Nieren, Augen usw. Die anderen synthetischen Zugaben in den Nahrungsmitteln, inklusive Glutamat als Geschmacksverstärker, sind kaum auf ihre Langzeitwirkung untersucht worden.

Das Wenige, was man weiß, ist nicht geeignet, den Verzehr dieser Sachen zu empfehlen. Damit könnte man die industriell gefertigten Lebensmittel gleich in zwei Kategorien einordnen:

  • Kategorie 1 ist die der Lebensmittel mit gesundheitsschädlichen Stoffen, wie Zucker, synthetischen Stoffen zur Geschmacksveränderung und -verstärkung;
  • Kategorie 2 die der Lebensmittel mit einem Mangel an Nährstoffen, der langfristig ebenso gesundheitsschädlich ist wie die gesundheitsschädlichen Beigaben.

Aber nicht nur das „Plastikfutter“ für Menschen hat viele Eigenschaften der Gifte. Andere Nahrungsmittel wie frisches Fleisch von Tieren sind oft mit Chemie durchtränkt. Pauschale Antibiotika-Gaben im Futter bei der Aufzucht von Hühnern, Schweinen, Rindern, Puten usw. sind heute in der industriellen Tierhaltung zwar verboten, aber trotzdem keine Ausnahme, sondern die Regel. Die vereinzelten Kontrollen bringen es immer wieder an den Tag! Wer meint, dass alles sei "übertrieben" und "schon nicht so schlimm", dem lege ich dringend nahe sich mit dem Thema intensiver zu beschäftigen. Mehr darüber berichte ich unter anderem in den Beiträgen:

Vor allem die Rückstände an Antibiotika in der Tiermast, kommen mit Brust, Braten und Keule auf den Tisch und in die Mägen der Konsumenten. Niemand weiß heute genau, welche Folgen bei einem hohen und regelmäßigen Fleischkonsum durch die anhaltende Antibiotikazufuhr entstehen. Dazu gesellt sich noch ein profundes Unwissen um die Tatsache, welche (Langzeit)-Folgen das Kochen, Braten, Garen usw. von Antibiotikarückständen im Fleisch auf den Empfängerorganismus hat - eigentlich ein Skandal. Aber es scheint nur Wenige zu interessieren. Hauptsache der Bürger hat sein billig Fleisch. Das ist ja auch in Ordnung - denn dann habe ich Patienten.

Persönliche Anmerkung: Diese kleine "zynische" Einstreuung sei mir gestattet. Denn erstens ist dies meine Webseite - und ich erlaube mir hier auch meine Meinung wiederzugeben. Und zweitens halte ich es mit dem Sprichwort (das meine Großmutter immer zitierte) "Wer nicht will, der hat schon." Natürlich darf Jeder so weitermachen wie er / sie es möchte. Nach diesem kleinen "persönlichen" Ausflug, weiter mit den Giften...

Eine weitere Giftquelle stellen oxidierte Fette dar. Besonders die ungesättigten Fettsäuren oxidieren leicht und lassen die betroffenen Öle ranzig werden. Diese oxidierten Fettsäuren sind für den Organismus giftig. Normalerweise erkennt man verdorbenes Fett am Geruch und Geschmack. Sind aber die Speisen stark gewürzt, in der Absicht, den ranzigen Geschmack zu übertünchen, dann kann es sogar akut zu gesundheitlichen Problemen kommen.

Subakute Mengen an oxidierten Fettsäuren sind immer assoziiert mit einem vermehrten Auftreten von polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK), die in dem Ruf stehen, krebserregend zu sein.

Nanopartikel gelten schon deshalb als giftig, da sie aufgrund ihrer geringen Größe die Fähigkeit haben, sogar die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden. Bis heute weiß niemand, welche katastrophalen Auswirkungen ein Eindringen von diesen Partikeln in unseren Organismus zur Folge hat.

Chemikalien  gelangen zu Tausenden über die Umwelt in unseren Körper. Durch Landwirtschaft, Produktion und Lagerhaltung finden die Toxine ihren Weg in den Menschen -  meistens vermittels der Nahrung. Doch schon vor der Resorption schädigen die Toxine den Organismus. Glyphosat beeinflusst die Darmflora negativ, weil die Eiweiß-Produktion der Mikrobionten gestört ist. Dies soll Folge-Reaktionen auslösen, die schon in der Leibesfrucht die Entwicklung zum Autismus festlegen. Organophosphate stehen im Verdacht, beim Fetus ADHS auszulösen, Bromierte Biphenole greifen in den Stoffwechsel der Schilddrüsen-Hormone ein und verursachen so ebenfalls Entwicklungsstörungen beim Neugeborenen. Viele Weichmacher wie Bisphenol A und Phthalate verschieben die diffizile Balance der Steroid-Hormone (zum Beispiel Östrogen) und wirken auf verschiedenen Ebenen negativ auf Stoffwechsel, Wachstum und Entwicklung. Schwermetalle sind Enzym-Blocker, die besonders die Nervenzellen schädigen. Unverständlich ist es da, wenn Quecksilber zur Konservierung in Impfstoffen enthalten ist. Kritisch ist auch die Verwendung von Aluminium in Medikamenten.

All diese Chemikalien in Lösungsmitteln und Abgasen, Reinigungsmitteln, Lacken, Farben, Imprägnier-Mitteln (Polyfluoralkyl), Baustoffen (Asbest) und Konsum-Artikeln, Verunreinigungen im Trinkwasser mit Schwermetallen sowie Dioxin in Lebensmitteln setzen der Gesundheit zu. Es ist eigentlich ein Wunder, dass wir noch leben. 
Zur Rettung unserer "modernen" Welt muss ich aber auch gestehen, dass es eine wesentliche Leistung war und ist, dass wir Gesetze haben, die viele Gifte stark beschränken (Grenzwerte), sodass es kaum noch akute oder schwere Vergiftungen gibt, wie z.B. noch vor 100 Jahren. Das Problem heute sehe ich viel eher in der Masse neuer chemischer Verbindungen, mit denen wir in Kontakt kommen und von denen kaum bekannt ist, wie diese in unserem Körper zusammen wirken. Als Folge haben wir es heute eher mit chronischen Vergiftungen zu tun. Im Beitrag "Gifte im Körper" gehe ich noch näher darauf ein, wo sich verschiedene Gifte im Körper bevorzugt ablagern.

Kommen wir zu einer weiteren Form der Gifte. Eine besonders wichtige Form der biologisch aktiven Gifte sind die freien Radikale, bestehend aus Sauerstoff- und/oder Stickstoffmolekülen. Diese Verbindungen haben ein Elektron verloren, was sie enorm reaktiv macht. Sie suchen sich in ihrer unmittelbaren Umgebung Moleküle und Molekülgruppen aus, mit denen sie eine Verbindung eingehen und damit deren biologische Funktion behindern. Besonders „beliebt“ sind zerstörerische Verbindungen mit Lipiden in Zellmembranen, die den Bestand der Membran und damit der Zelle beeinträchtigen.

Freie Radikale reagieren zudem mit der DNA in Zellkern und Mitochondrien, was zu Entartungen der Zelle führen kann, dem Beginn einer Krebserkrankung also.

Die wichtigste Behandlung von Vergiftungen ist die Prophylaxe, also das Erkennen und Vermeiden von Giften. Denn was nicht in den Organismus gelangen kann, brauche auch nicht entfernt zu werden. Leider ist eine zuverlässige Prophylaxe heute nicht möglich, da die Gifte aus der Umwelt, im Essen und Trinken usw. selten zu sehen, riechen, schmecken und damit unvermeidlich sind.

Aber was ist mit den Giften, die wir schon aufgenommen haben?

Übrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen Heilfasten-Newsletter dazu an:

In der Naturheilkunde und auch in der klassischen Medizin wissen wir, dass man "entgiften" kann

 

Und genau dazu gibt es eine ganze Anzahl von Mitteln, die uns helfen können:

In der klinischen Medizin ist zum Beispiel das DMPS bekannt (Sodium 2,3-dimercaptopropane-l-sulfonate), dass überwiegend intravenös injiziert wird, aber auch oral eingenommen werden kann. DMPS ist ein Chelat (Komplex-Bildner) und kann im Körper Schwermetalle binden und über den Urin ausscheiden. Das DMPS ist zwar keine ganz natürliche Substanz (und kann auch Nebenwirkungen haben), aber es wird häufiger zum entgiften eingesetzt.

Und auch die Mariendistel wird in hochkonzentrierter Form, z.B. bei Knollenblätterpilz-Vergiftungen gegeben zum Schutz der Leber. Überhaupt ist die Leber das "Zentrallabor" und "Logistikzentrum" des Körpers welches für die Haupt-Entgiftung zuständig ist. Sie ist ein Wunderwerk an Vielseitigkeit und chemischer Leistungsfähigkeit. Sie ist für das Entgiften geradezu geschaffen.

Die Leber ist auch die Instanz für die Kontrolle und Verarbeitung der meisten Stoffe, die der Körper entweder unschädlich machen muss oder die er zum Aufbau eigener Substanzen braucht.

Über die Pfortader (ein zentrales Blutgefäß), erhält die Leber die Gift-, Nähr- und Aufbaustoffe direkt vom Darm, wo sie dem Nahrungsbrei entnommen wurden. In jeder Minute strömt etwa ein Liter Blut, beladen mit den verschiedensten Substanzen, durch die Pfortader zur Leber.

Aus den Nahrungsbestandteilen synthetisiert (=Herstellung und Umbau) die Leber eine Fülle körpereigener Stoffe wie bestimmte Proteine, Hormone oder Blutgerinnungsfaktoren.

Sie verwertet Stoffwechselendprodukte, entsorgt Gifte (Entgiftung), speichert Vitamine und kontrolliert den Zucker-, Eiweiß- und Fettgehalt im Blut.

Bei einer Fastenkur leistet die Leber in zweifacher Weise Schwerstarbeit:

Sie muss die Umstellung des Stoffwechsels bewerkstelligen und die während der gesamten Fastenzeit aus dem Gewebe freigesetzten Gift- und Stoffwechselendprodukte unschädlich machen.

Eine Entgiftung setzt also zwei Dinge voraus:

 

1. Organe (wie zum Beispiel die Leber bei der Entgiftungsarbeit) müssen unterstützt und geschützt werden. Ebenso die Entgiftungsleistung jeder anderen Zelle im Körper.

2. Die eingelagerten Gifte können und sollen aus dem Körper gebracht werden. Dies sollte allerdings langsam geschehen, damit der Organismus nicht mit den freiwerdenden Substanzen überlastet und geschädigt wird. Denn bei einer Entgiftung lösen sich die Toxine aus dem Bindegewebe und den Fettzellen, so dass für kurze Zeit die Konzentration der Giftstoffe im Körper ansteigt.

Während die Toxine im Bindegewebe gelagert werden und dort erst einmal keinen direkten Schaden anrichten, gelangen sie zum Beispiel beim Fasten wieder in den Blutkreislauf und von dort in die verschiedenen Organe. Dennoch ist es ein Trugschluss, zu denken: Dann ist es doch besser, die Toxine im Bindegewebe zu lagern statt sie bei einer Fastenkur freizusetzten.

Denn auch die größte Deponie ist irgendwann überfüllt. Und dann richten die Giftstoffe, durch die direkte Schädigung der Organe oder durch eine Übersäuerung des Gewebes, möglicherweise erheblichen Schaden an und produzieren dann sog. "Entgiftungssymptome".

Und unser Körper kann die fettlöslichen Giftstoffe nur sehr schwer ausscheiden. Die Leber wandelt sie in wasserlösliche Substanzen um, beziehungsweise produziert zu diesem Zweck Galle, die die Toxine bindet und mit dem Stuhl ausscheidet.

Hierfür ist es allerdings nötig, gleichzeitig genügend "Stoffe" aufzunehmen, die die Fähigkeit besitzen die Toxine im Darm zu binden und auszuscheiden. Denn sonst können die Giftstoffe nicht binden und gelangen zurück in den Körper. Einige Lebensmittel, wie Weißmehl und Zucker, können dem Entgiftungsprozess zusätzlich auch noch entgegenwirken.

Im Folgenden gehe ich auf ein paar Mittel und Verfahren ein, die zur Entgiftung beitragen können.

Lesen Sie auch: Pekana To ex Tropfen werden vor allem im Rahmen der Entgiftungstherapie eingesetzt, um Giftstoffe aus dem Körpergewebe zu lösen.

Mobilisation und Ausleitung von Giften

 

Zur Mobilisation der Gifte bieten sich unter anderem Pflanzen, aber auch bestimmte Homöopathika an. Wie man diese optimal zu einer Entgiftungskur verbinden kann, habe ich unter anderem auch in meiner Heilfasten-Anleitung beschrieben.

Im Bereich der Komplex-Homöopathie gibt es zum Beispiel die beliebte Phönix-Entgiftungskur, die eine Mischung verschiedener Komponenten enthält, die sowohl eine protektive, als auch entgiftende Komponenten beinhaltet.

"Das" Entgiftungsmittel der klassischen Homöopathie gibt es zwar nicht, aber man kann sagen, dass Okoubaka sicher eines der wichtigsten Mittel ist. Gegeben wird es z.B. alleine oder im Rahmen einer Entgiftungskur in der Potenz D6 über mehrere Wochen.

Und schließlich natürlich ein Klassiker der Naturheilkunde: die Heilpflanzen und Heilkräuter, die eine entgiftende Wirkung entfalten:

Es gibt bestimmte Pflanzen, die selbst den Giften jeder Großstadt wiederstehen. Und weil diese der Umweltbelastung in den Städten trotzen, bergen sie „giftwidrige“ Heilkräfte in sich und ergänzen schulmedizinische und/oder naturheilkundliche Entgiftungskuren:

  • Beifußkraut (Herba Artemisiae cc.)
  • Goldrutenkraut (Herba Solidaginis cc.)
  • Gundelrebe (Herba Hederae terr. cc.)
  • Klettenwurzel (Radix Bardanae cc.)
  • Löwenzahn, vor allem Löwenzahnwurzel (Radix Taraxaci cc.)
  • Wegwartenwurzel (Radix Cichorii cc.)

Die meisten Menschen bezeichnen diese Pflanzen als "Unkräuter" und versuchen diese eher loszuwerden - nichtsahnend, dass vor ihrer Haustür das Heilmittel wächst, welches sie zur Heilung ihrer Beschwerden bräuchten, die sie ja selbst verursacht haben.

Oben genannte Pflanzen kann man zu gleichen Teilen mischen; 2 TL mit 200 ml kochendem Wasser überbrühen, ca. 15 Min. ziehen lassen. Zum Beispiel kann man nach dem Entfernen von Amalgam-Plomben je nach Verträglichkeit bis zu zwölf Wochen lang täglich ein bis vier Tassen trinken.

Nicht unerwähnt bleiben, soll auch der grüne Hafertee, der den Körper auch von gewissen Stoffwechselendprodukten zu reinigen vermag, sowie Heilerde, die Gifte im Darm zu binden vermag. Auch Algen werden gerne eingesetzt, am häufigsten die Chlorella Algen.

Da es sich bei Chlorella vulgaris um eine einzellige Pflanze handelt, stellt sie mit ihrer dicken Zellwand eine ausgezeichnete Quelle für Ballaststoffe dar. Diese Ballaststoffe sind in der Lage, im Darm unerwünschte Substanzen zu binden und über den Stuhl auszuleiten. Auf diese Art und Weise werden besonders Schwermetalle gebunden und abgeführt.

Von daher empfiehlt es sich, bei einer Schwermetallausleitung, die häufig über die Leber abläuft und wo die Leber die Schwermetalle über die Gallenflüssigkeit in den Darm abgibt, auch gleichzeitig Chlorella vulgaris zu verzehren. Andernfalls besteht die Möglichkeit, dass die Gallenflüssigkeit und die darin gelösten Metalle wieder rückresorbiert werden und damit die Entgiftung ad absurdum führen. Es kommt noch dazu, dass Chlorella vulgaris einen hohen Nährwert hat, da es AminosäurenVitamineMineralstoffe, Chlorophyll etc. in überdurchschnittlichen Konzentrationen aufweisen kann.

Aber auch Spirulina hat bei der Entgiftung einiges zu bieten. So ist die Blaualge in der Lage, toxische Konzentrationen von anorganischem Eisen abzufangen, da es mit diesem Eisen eine Chelatverbindung eingehen kann. Es gibt auch Untersuchungen, bei denen kardioprotektive Wirkungen gesehen wurden, wenn z. B. bei Patienten Doxorubicin, ein Chemotherapeutikum (Krebsmedikament), eingesetzt wurde.

Und genau wie Chlorella vulgaris hat Spirulina eine Fülle an Nährstoffen zu bieten, die teilweise so effektiv sind, dass hier von einer „medizinischen Ernährungsform“ gesprochen werden kann. Es gibt zudem Arbeiten, die zeigen konnten, dass Arsenvergiftungen durch Spirulina günstig beeinflusst werden konnten.

Eine weitere wichtige Möglichkeit für eine effektive Entgiftung ist der Einsatz von Heilpilzen. Pilze sind keine Pflanzen, sondern bilden taxonomisch ein eigenes Reich. Sie gehören damit weder zu den Tieren, noch zu den Pflanzen. In der Natur sind sie für eine lange Liste an ökologischen Aufgaben verantwortlich. Eine Aufgabe davon ist die „Müllverwertung“ bzw. Entgiftung von Wasser, Boden und teilweise auch der Luft. Pilze saugen ausgiebig alles, was nicht den natürlichen Verhältnissen entspricht, in sich auf. Von daher ist der Verzehr von wilden Pilzen heutzutage nicht unbedingt zu empfehlen, da diese Pilze mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine recht hohe Schadstoffbelastung aufweisen. Von daher werden Heilpilze in steril gehaltenen Zuchtstationen gezüchtet, damit es zu keiner "Belastung" kommt.

Die biologisch aktiven Stoffe, die für die Entgiftungsleistung der Pilze sorgen, sind auch dann noch aktiv, wenn der Pilz z. B. zu einer Kapsel mit Pilzextrakt verarbeitet worden ist. Wenn er auf diese Weise in den Organismus gelangt, kann der Pilzextrakt seine Entgiftungsarbeit im Organismus ausführen. Diese Entgiftungsarbeit besteht zum Einen in der direkten Bindung von Schwermetallen durch Chelatbindung, wie wir sie von Spirulina her kennen.

Die andere entgiftende Wirkung der Heilpilze besteht in der Fähigkeit, freie Radikale zu eliminieren. Denn freie Radikale sind organisch gesehen mit die zerstörerischsten Gifte für den Organismus. Heilpilze weisen eine Reihe von besonders effektiven Antioxidantien auf, die diese Aufgabe erledigen. Ergothionein ist eines dieser Antioxidantien, das im Wesentlichen nur in Pilzen vorkommt (die Aminosäure kommt auch in Fleisch und Leber von Tieren vor, aber in nicht ausreichend hohen Konzentrationen) und als eins der stärksten Antioxidantien „gehandelt“ wird. Seine Wirksamkeit entspricht etwa der Stärke von Glutathion.

Ein indirekter entgiftender Effekt der Heilpilze liegt in der immunmodulierenden Wirksamkeit des Immunsystems. Da das Immunsystem an der Beseitigung von organischen Giften beteiligt ist, unterstützt jede Hilfestellung durch biologisch aktive Substanzen, wie die in den Heilpilzen vorkommenden Polysaccharide und Triterpene, den Entgiftungsprozess.

Dann der Focus DarmDarmspülungen bzw. eine Darmreinigung helfen effektiv dabei, den unteren Verdauungstrakt - sagen wir mal: zu "entlasten". Um den größtmöglichen Erfolg zu erzielen, muss der Prozess allerdings recht häufig wiederholt werden. Damit haben manche Menschen Probleme, da sie sich vor einer Darmspülung irgendwie "ekeln". Manche Internisten und Ärzte halten von einer Darmspülung gar nichts und raten davon ab - das ist mir bekannt. Deswegen gehe ich in meinem Beitrag "Darmreinigung - Den Darm entgiften und entschlacken" ausführlich auf dieses Thema ein - auch aus wissenschaftlicher Sicht. Und wenn ich das auch einmal bemerken darf: Eine ganze Zahl von Medizinern erlaubt sich ein Urteil über Therapieverfahren, mit dem diese sich gar nicht eingehend beschäftigt haben, geschweige denn einen Patienten behandelt haben. Tut mir leid, aber das musste ich an dieser Stelle (wieder einmal) sagen.

Nächstes Thema: Entgiftung über die Haut. Aber nicht über die oftmals als "Wundermittel" angepriesenen Entgiftungspflaster, sondern eher Saunagänge, z.B. in Kombination mit einer kräftigenden Massage. Denn durch die Hitze werden mit dem Schweiß Giftstoffe über die Haut ausgeschieden. Die Massagen verbessern die Durchblutung und helfen dabei, die Toxine rascher aus dem Gewebe abzutransportieren. Um den Körper bestmöglich allein durch Saunagänge zu entgiften, ist allerdings ein längerer Zeitraum nötig.

Die effektivste Saunamethode stelle ich Ihnen übrigens in meinem neuen Buch "Die biologische Entgiftung" vor. Das Buch wird voraussichtlich 2016 erscheinen. Wenn Sie Informationen dazu wünschen, fordern Sie einfach meinen kostenlosen "Gesundheits-Newsletter" an.

Im Buch gehe ich auf viele weitere hochwirksame Wirkstoffe ein, die die Fähigkeit besitzen zu entgiften. Eines dieser "Stoffe" ist zum Beispiel das modifizierte Citruspektin (MCP). Diese spezifische Form des Ballaststoffs Pektin kann im Verdauungstrakt resorbiert werden und in unseren Blutkreislauf gelangen. Dort bindet es an Toxine, bevor diese sich in den Organen ablagern können. Und auch bereits im Magen-Darm-Trakt bindet MCP an Giftstoffe, die mit der Nahrung in unseren Körper gelangt sind. Gemeinsam mit den schädlichen Substanzen wird das modifizierte Citruspektin anschließend ausgeschieden. Bisher sind keinerlei Nebenwirkungen bekannt, die von diesem sanften, aber vortrefflichen Heilmittel ausgehen - und es ist weitgehend unbekannt. Eine Untersuchung, bei der die Menge der Schwermetalle im Urin nach Einnahme von MCP ausgewertet wurde, zeigt, dass die Ausscheidung der giftigen Stoffe sehr stark ansteigt (www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16835878). Eine Pilotstudie zeigt außerdem, dass das Mittel nebenwirkungsfrei auch bei kleinen Kindern zur Bindung von Schwermetallen eingesetzt werden kann (www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18616067). Besonders positiv ist, dass MCP zwar Schwermetalle und andere Toxine bindet, aber für uns essentielle Mineralstoffe nicht angreift.

So, an dieser Stelle stoppe ich einmal diesen Beitrag, ansonsten wird das hier ein unendliche Geschichte oder zumindest ein Buch - und an dem schreibe ich ja gerade. Es gibt zwar schon zahlreiche Bücher zum Thema Entgiftung. Meiner Meinung nach ist das aber entweder Fachliteratur, mit der die meisten Patienten gar nichts anfangen können, oder es sind sehr "publikumswirksame" Bücher, die nur sehr "allgemeine" Maßnahmen beschreiben. Dazu muss man wissen, wie bestimmte Verlage Bücher "haben möchten". Beispiel: In meiner Heilfasten Anleitung beschreibe ich einige unterstützende Mittel und Präparate. So etwas wird nicht gerne gesehen - aus verschiedenen Gründen, auf die ich hier nicht weiter eingehen will.

Wenn Sie das Thema interessiert, dann fordern Sie einfach meinen persönlichen Praxis-Newsletter an, den Sie auf meiner Naturheilpraxis-Seite finden, wenn Sie ganz nach unten scrollen: www.heilpraktiker-rene-graeber.de

Weitere Themen die mit dem Thema Entgiftung zusammenhängen finden Sie unter folgenden StichwortenEntsäuern - Entschlacken - Darmreinigung - Darmsanierung - Entgiften nach Klinghardt - Wohnraumgifte - Das ProblemJe mehr Mittel angewandt werden, umso niedriger ist oft die Dosierung. So vermeiden die Produzenten die Überschreitung der Grenzwerte.

Was für den „Laien-Verbraucher“ erst einmal positiv klingt, birgt aber Gefahren: Die Toxine können sich nämlich gegenseitig in ihrer Wirkung auf den Menschen verstärken

Diese Risiko-Potenzierung wird durch eine neue Entwicklung noch verschärft: Die Hersteller bieten Präparate an, in denen gleich mehrere Toxine enthalten sind. So bleibt vielen Anwendern bald keine Alternative mehr zum polytoxen Schrotschuss.

Chronische Erkrankungen: Behinderungen, Autismus, ADHS, Alzheimer, Krebs, usw., usw.

 

Welche gesundheitlichen Folgen die dauernde Kontamination hat, wird kontrovers diskutiert. Unabhängige Kritiker sehen in den Pestiziden eine Ursache zur steigenden Häufigkeit chronischer Erkrankungen. Die Umwelt-Organisation Beyond Pesticide hat eine Liste von Krankheiten erstellt, die von den Chemikalien gefördert oder mit ausgelöst werden.

Zu diesen Erkrankungen zählen verschiedene Krebs-Formen wie Tumore der Brust, des Gehirns, der Prostata, der Lymph-Drüsen sowie Leukämie. Fertilitäts-Störungen und angeborene Behinderungen gehen zu einem nicht abschätzbaren Prozentsatz ebenfalls auf die Giftstoffe zurück.

Auch das Nervensystem wird in vielerlei Hinsicht durch Pestizide geschädigt. Damit zusammen hängt wohl das immer häufigere Auftreten von Alzheimer, Autismus, ADHS und diverser Formen von Minderbegabung sowie Lernschwierigkeiten. Wahrscheinlich sind auch Asthma und allergische Krankheiten die Folge der schleichenden Vergiftung (http://www.beyondpesticides.org/assets/media/documents/health/pid-database.pdf).

Fast die Hälfte aller Pestizide sind hochgiftig

 

Greenpeace legte im Juli 2016 erneut die „Schwarze Liste der Pestizide in der Europäischen Union 2016“ vor. Darin bezeichnen die Umweltschützer 209 Präparate als besonders gefährlich und fordern die EU-Kommission, Produzenten und Händler auf, diese Pestizide deutlich zu reduzieren.

Christiane Huxdorf, die Agrar-Fachfrau bei Greenpeace, meint sogar, dass die Schwarze-Liste-Pestizide gänzlich verboten werden müssten (sueddeutsche.de/wirtschaft/pestizid-studie-giftspritze-im-apfelhain-1.3097218). Auf der Liste steht beispielsweise das krebserregende Breitband-Herbizid Glyphosat und die Gruppe der Neonicotinoide, die besonders unsere Bienenvölker bedrohen (http://www.3sat.de/page/?source=/nano/umwelt/177501/index.html).

2008 kam es im Rheintal zu einem Massensterben von Bienen, nachdem ein neues Neonicotinoid ausgebracht wurden. 12.000 Völker erlagen der Katastrophe, doch keine zuständige Behörde wollte die wahre Ursache zugeben. So ganz sicher waren sich die Offiziellen allerdings dann doch nicht. Zumindest im Maisanbau dürfen seither keine Chemikalien der Stoffklasse mehr eingesetzt werden.

Greenpeace veröffentlicht die Schwarze Liste seit 2008 und aktualisiert die Ergebnisse regelmäßig. Geprüft werden die Pestizide anhand von 17 Kriterien. Dazu zählen die Fragen, ob ein Pestizid für Säuger kanzerogen und mutagen ist und die Fruchtbarkeit, die Immun-Abwehr oder das endokrine System beeinträchtigen. Die ökologischen Einflüsse bewerten die Wissenschaftler anhand der Toxizität auf Wassertiere, Vögel, Bienen und Algen. Daneben klären die Forscher ab, wie sich Pestizide in der Umwelt ausbreiten und anreichern. Von besonderem Interesse ist hier die Halbwertszeit in Pflanzen.

Die Behörden wiegeln ab – mal wieder…

 

Zudem werden in den Greenpeace-Studien die Wechselwirkungen und Wirkverstärkungen der vielen Pestizide berücksichtigt. Obwohl dies der Realität näher kommt als die isolierte Betrachtung nur einzelner Chemikalien, stößt die Arbeit der Umweltschützer auf Kritik. Ausgerechnet die Kontroll-Behörden, die es besser wissen müssten, halten die umfassende Risiko-Abschätzung pauschal für unwissenschaftlich.

Der Vorwurf kommt namentlich vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Überhaupt wiegeln die offiziellen Verbraucherschützer die Greenpeace-Studien mit teils absurden Argumenten ab. Die Umweltschützer unterstellen in ihren Bewertungen einen Obst-Konsum von täglich 500 Gramm, was die Behörden-Wissenschaftler für übertrieben halten. Bedenkt man allerdings, dass schon ein Apfel rund 200 Gramm wiegt, so dürfte bei gesunder Ernährung die tägliche Verzehrmenge an Obst noch höher liegen.

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Nichts Neues: Fragwürdige Studien die uns vorgelegt werden

 

Jedes neue Pestizid muss ein Zulassungsverfahren durchlaufen. Die wissenschaftlichen Untersuchungen dazu obliegen – ähnlich wie bei Arzneimitteln – ausschließlich den Herstellern. Von Unabhängigkeit kann bei diesem Vorgehen gar keine Rede sein. Nur selten wird bei extremen Vorfällen nachgehakt wie bei einem Bienensterben 1995 in Frankreich. Dazu kam es, nachdem auf einem Sonnenblumenfeld ein Neonicotinoid versprüht wurde. Doch auch hier wurde zunächst der Produzent Bayer mit der Prüfung beauftragt.

Die Wissenschaftler des Unternehmens zählten die Bienen auf einem Sonnenblumenfeld mit und einem ohne die Behandlung mit dem Insektizid. Das Ergebnis war, dass die Chemikalie keinen Einfluss auf die Hautflügler-Population hatte. Später kam jedoch heraus, dass auch das angeblich Pestizid-freie Feld mit mehreren Giften behandelt worden war. Deswegen konnte kein Unterschied zwischen beiden Test-Flächen festgestellt werden.

Erst nachdem eine andere Studie im Auftrag des Imkerverbandes die tödliche Wirkung der Neonicotinoide nachgewiesen hatte, wurde eine der Chemikalien 1999 in Frankreich verboten.

Ähnlich verlief die Überprüfung eines Fisch- und Flusskrebssterbens in japanischen Reisfeldern nach Ausbringung desselben Neonicotinoids. Das Immunsystem der Fische war durch das Neonicotinoid so geschwächt war, dass sie an Parasiten zugrunde gingen. Doch ein an der Studie beteiligte Ex-Bayer-Mitarbeiter wollte dieses Ergebnis unter Verschluss halten. Der Toxikologe Sanchez-Byao allerdings veröffentlichte die Resultate der Untersuchung und wurde gefeuert. Als das Präparat dereinst zugelassen wurde, dienten Wasserflöhe als Testtiere.

Doch wie sich herausstellte, sind sie völlig resistent gegen die Chemikalie. Trotzdem sind die Ausnahme-Krebschen immer noch das Parade-Beispiel dafür, dass Neonicotinoide für Gliederfüßler harmlos sind.

Die Beteiligung der Gift-Prodzenten an den Sicherheits-Studien ist geradezu skandalös. So ist das Deutsche Bienen-Monitoring nichts anderes als eine Lobby-Veranstaltung von Bayer und Syngenta. Kein Wunder, dass jedes Jahr verkündet wird, einen Beleg für das Bienensterben infolge der Neonicotinoide gäbe es nicht. Der Europäischer Berufsimker Bund (EPBA) hat seine Beteiligung am Bienen-Monitoring gekündigt, als die Machenschaften der Geldgeber offenbar wurde.

Konventionell angebautes Obst erreicht Pestizid-Spitzenwerte

 

Gerade Obst aus konventionellem Anbau erreicht bei Analysen immer wieder Spitzenwerte in bis zu 10 verschiedenen Pestiziden in einem Produkt. Gemüse steht im Ranking an zweiter Stelle und ist ebenso bedenklich. Biologisch gezogene Feldfrüchte sind zwar nicht grundsätzlich unbelastet, weisen aber wesentlich seltener Schadstoffrückstände auf. In fast 80 % der giftfrei kultivierten Produkte sind überhaupt keine Agrar-Toxine nachweisbar. Grund genug für unabhängige Umwelt-Organisationen, dem Verbraucher zum ausschließlichen Verzehr von Bio-Produkten zu raten.

Sicher gibt es auch Pestizide, die relativ harmlos sind. Wenn sich aber nach gründlichen Untersuchungen durch verschiedene unabhängige Organisationen über 200 Mittel als hoch kritisch herausstellen, sind das eindeutig zu viele!

FAZIT

Biologischer Pflanzenschutz hat (k)eine Chance

 

Es gibt giftfreie Alternativen zu Pestiziden. Das sind beispielsweise die biologischen Methoden zur Schädlingsbekämpfung. Oft hilft auch eine Fruchtfolge, wie gegen den Maiswurzelbohrer. Die Larven des Käfers leben in den Wurzeln des Getreides und sterben zu 98 % ab, wenn zwischen zwei Maisjahren eine andere Feldfrucht auf derselben Fläche angebaut wird. Das Unternehmen e-nema in Kiel vertreibt Fadenwürmer (Nematoden), die die Käferlarven befallen und dort Folge-Infektionen auslösen.

Solche Techniken arbeiten nicht nur mit anderen Insekten wie Marienkäfern, Schlupfwespen und Schwebfliegen. Ein Unternehmen, das Mikroben einsetzen möchte, muss allerdings ein Zulassungsverfahren durchlaufen, wie es auch für Chemikalien üblich ist. Dies ist nur eine Erschwernis, die Anbieter biologischer Schädlingsbekämpfung beklagen. Ralf-Udo Ehlers sieht sich der Lobby-Arbeit bis hinein in politische Kreise machtlos gegenüber.

Der Geschäftsführer von e-nema sieht in der biologischen Schädlingsbekämpfung ein viel größeres Potenzial als bisher ausgeschöpft wird. Nur 5 % des Marktanteils entfallen auf die risikolose Alternative. Dabei sind die Kosten und die Effizienz gleichzusetzen mit den rabiaten Methoden. Aber auch darüber täuschen die Chemikalien-Hersteller gerne hinweg. Deren Argument lautet stets, die sanften Methoden seien zu teuer und wirkten nicht. Dass das nicht stimmt, ist längst bewiesen.

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Dieser Beitrag wurde im Juli 2017 erstellt und letztmalig von mir im Dezember 2019 für Sie aktualisiert. Beitragsbild: 123rf.com – Anna Bogatyreva
 Tags: ErnährungGifteNahrungsmittelPestizideUmwelt
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René Gräber

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Schwermetalle (Quecksilber - Amalgam) ausleiten und Entgiftung

Erfahrungen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

 

Schwermetalle: im Wasser, im Essen, in der Kleidung, in Energiesparlampen, in unseren Zähnen und selbst im Spielzeug.

In unserer "modernen" Welt scheinen wir Schwermetallen gar nicht mehr ausweichen zu können.

Das Problem ist nur: Schwermetalle reichern sich in unserem Körper an. Und damit können zahlreiche Probleme beginnen... Die Frage die sich viele Patienten und Therapeuten stellen:

"Wie kriege ich die Schwermetalle wieder raus aus dem Körper?"

 

Das Thema Schwermetalle und deren Ausleitung ist "komplex". Ganze Bücher wurden schon dazu geschrieben. Hier auf dieser Webseite möchte ich Ihnen einen Überblick geben über beliebte Methoden der "Ausleitung". Hierzu halte ich im wesentlichen an das Quecksilber, das wir vor allem durch eine "Legierung" aufnehmen, die Ihnen als Amalgam bekannt ist.

Amalgam ist eine Legierung, die aus Quecksilber, Silber, Zinn, Zink, Kupfer und noch ein paar weiteren Kleinigkeiten besteht. Der Vorteil einer solchen Legierung besteht darin, dass sie für kurze Zeit nach der Anfertigung sehr weich ist und damit ungleichmäßige Aushöhlungen, wie sie bei Löchern in Zähnen vorliegen, exakt ausfüllen kann. Danach wird die Legierung sehr hart und beständig. Somit scheint Amalgam das optimale Füllmittel für verdorbene Zähne zu sein.

Aber man weiß seit geraumer Zeit, dass das Quecksilber in den Füllungen die Neigung besitzt, sich zu verflüchtigen. Quecksilberdämpfe sind relativ lipophil und können somit im Mundraum über die Schleimhäute aufgenommen und dem Organismus zu geführt werden. Inzwischen wird dieses Quecksilber als die Hauptquelle für Quecksilbereinlagerungen im Organismus angesehen, noch vor Quecksilber aus der Nahrung. Denn diese beträgt durchschnittlich „nur“ 2 Mikrogramm pro Tag bei einer durchschnittlichen Ernährung. Die Belastung aus dem Amalgam dagegen liegt bei 15 bis 17 Mikrogramm, wenn der Betroffene 8 Füllungen aufweisen kann.

Eine weitere ernstzunehmende Quelle für Föten ist die Mutter mit Quecksilberbelastung, denn Quecksilber ist mühelos in der Lage, die Plazentaschranke zu überwinden und im Fetus zu akkumulieren. Eine mit Quecksilber belastete Mutter gibt auch das Schwermetall über die Muttermilch an ihr Neugeborenes ab.

Ein mit Quecksilber belasteter Vater trägt zu diesem Problem "nur" die Erbschädigung bei, die auch für die Mutter ein weiterer Schädigungsfaktor darstellt. Denn Quecksilber hat unter anderem auch einen schädigenden Einfluss auf die DNA, wie wir noch sehen werden. Die Nachwirkungen einer quecksilberbedingten Erbschädigung erstreckt sich über 2 bis 3 Generationen.

Quecksilber gibt es in 3 chemischen Formen: Hg0 ist die Form, die wir alle als Quecksilber im Fieberthermometer kennen; Hg1+ ist die organische Form, die ca. 50 mal giftiger ist als Hg0; und Hg2+ ist die anorganische Form, die in unsere Zahnlöcher Einzug hält. 

Quecksilber: der intelligente Zerstörer

 

Wie bereits Eingangs erwähnt sind Quecksilberdämpfe lipophil und haben keine Mühe, Zellmembranen zu durchqueren.

Innerhalb der Zelle wird über Katalasen alles Quecksilber zu Hg2+ umgeformt. Diese Form des Quecksilbers ist nun in der Lage, sich an Proteinstrukturen zu heften und diese zu zerstören.

Bevorzugt werden Proteine mit schwefelhaltigen Aminosäuren, wie Cystein, da Quecksilber eine hohe Affinität zu Schwefel hat. Außerdem heftet es sich auch an die DNA. Hier sind Thymidin und Uracil die bevorzugten Nukleinsäuren. Dieser Prozess ist die Grundlage für die eben erwähnte Erbschädigungen.

Da die Mitochondrien (unsere "Zellkraftwerke") ebenfalls DNA enthalten, die ebenfalls von Quecksilber geschädigt werden, kommt es zu einer Funktionseinschränkung bzw. -verlust der Mitochondrien.

Da die Schädigung der mitochondrialen DNA nie rückgängig gemacht werden kann, gleich welcher Grad der Schädigung eingetreten ist, muss die Zelle mit einer reduzierten Energiegewinnung leben bzw. stirbt ab. In der Praxis können sich dann solche Phänomene als Müdigkeit, Energielosigkeit, Fatigue-Syndrom und einiges andere mehr zeigen.

In den Nervenzellen zerstört Quecksilber das Tubulin, ein Strukturprotein der Nervenzelle. Mikrotubuli im Axon der Nervenzellen haben auch die Aufgabe eines Transportsystems, da sie röhrenförmig angeordnet sind. Bricht dieses „Fließband“ zusammen, dann kann nichts mehr rein oder raus transportiert werden. Im Falle des Quecksilbers bricht dieses System zusammen, wenn genug Quecksilber in der Zelle ist. Damit ist auch ein Entfernen des Metalls deutlich schwieriger.

In anderen Zellen beeinflusst das Quecksilber die Ionenkanäle der Zellmembranen. Auch hier bewirkt eine erhöhte intrazelluläre Quecksilberkonzentration einen dauerhaften Verschluss dieser Kanäle, so dass die Ausleitung aus den betroffenen Zellen erschwert wird.

Dr. Klinghardt verglich dieses "hinterhältige" Verhalten des Quecksilbers mit einem bösartigen Tier, das bewusst und gezielt seine Einnistung plant.

List gegen Hinterlist

 

Die schulmedizinische Lösung für dieses Problem ist die Verabreichung von anderen Giften: In diesem Fall sind es sogenannte Chelatbildner, die in der Lage sind, Metalle zu binden. Hier stehen den Ärzten Dimercaptobernsteinsäure (DMSA) und Dimercaptopropansulfonsäure (DMPS) zur Verfügung.

Ziel einer Behandlung ist die Mobilisierung (Loslösen des Metalls aus der Zelle) und der Abtransport des Quecksilbers. Dies wird durch die Chelatbildung (Bindung der Chemikalie mit dem Metall) erreicht, die das Quecksilber gleichzeitig auch transportfähig macht und den Nieren zuführt. Diese Therapie nennt man übrigens auch Chelattherapie.

Es ergibt sich hierbei jedoch häufig das Problem, dass eine Ausleitung über die Nieren die vom Quecksilber vorgeschädigten Nieren so belasten, dass sich diese Schäden möglicherweise noch verstärken. Sehr oft ist die Niere auch gar nicht mehr in der Lage, Quecksilber auszuscheiden. So wird man auch bei Vergiftungen mit hohen Konzentrationen kaum Quecksilber im Urin finden.

Der natürliche Ausscheidungsweg ist der Stuhl. Diese Form der Schwermetallausscheidung wurde von der Natur so gewählt, um eben die Niere vor Folgeschäden durch die Ausleitung zu schützen. Natürliche Ausscheidungsmittel wählen alle diesen Weg. Die Ausnahme stellen (mal wieder) die chemisch-synthetischen Produkte der Schulmedizin dar, die praktisch zu 100 Prozent die Niere benutzen.

Der Vorteil hier liegt zugegebenermaßen in der Intensität der Entgiftung, die über natürliche, dafür aber schonendere Mittel nicht erreicht werden kann. So empfiehlt Dr. Klinghardt DMSA und DMPS nur in Härtefällen, bei denen eine raschen und sofortige Entgiftung angezeigt ist, weil entsprechend hohe Konzentrationen an Quecksilber vorliegen. Für die mittelschweren und leichten Fälle (und zur Prophylaxe) geht er einen anderen Weg, den auch ich empfehlen kann...

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Die natürliche Entgiftung - natürlich durchgeführt

 

Als Basisprogramm (Link zum Programm in englisch) empfiehlt Dr. Klinghardt eine Ernährung, die viele Proteine, Mineralstoffe, Fettsäuren und Wasser beinhaltet. Proteine stellen wichtige Vorläufersubstanzen, spezifische Aminosäuren, bereit, die der Entgiftung dienen, indem sie die Schwermetalle binden.

Mineralstoffe sollten unbedingt mit auf dem Programm stehen, denn wo diese fehlen, haben Schwermetalle leichtes Spiel, diese Mineralien zu ersetzen. Eine Substitution mit Mineralien ist oft schon in der Lage, einen wichtigen Beitrag zur Entgiftung zu leisten, indem sie die toxischen Metalle verdrängen. Elektrolyte, wie KaliumNatriumKalziumMagnesium, helfen den Abfall abzutransportieren.

Lipide und Fettsäuren sind fast 80 prozentiger Bestandteil des zentralen Nervensystems. Sie müssen immer wieder neu ergänzt werden. Ein Mangel hier kann ein Schlupfloch für fettlösliche Metalle, wie Quecksilber, werden. Dies ist mit ein Grund, warum Quecksilber sich bevorzugt (aber nicht nur) in Nervenzellen niederlässt.

Wasser ist unverzichtbar, besonders bei einer Entgiftung. Ein Mangel könnte die Nieren in Mitleidenschaft ziehen bis hin zur Insuffizienz aufgrund von Akkumulationen von toxischen Materialien.

Bärlauch und Koriander

 

Bei einer Entgiftung kommt es auf eine Mobilisierung und Ausleitung des Gifts an. Die Aktivierung besteht in der Herauslösung des Quecksilbers aus seinen „Verstecken“, dem Zellinneren.

Ist es einmal im extrazellulären Gewebe, dann gilt es die Substanz zum Darm zu bringen, wo sie über die Darmwand durch den Stuhl ausgeschieden werden kann. Während DMPS und DMSA diese beiden Schritte in sich vereint durchführen können, sind die natürlichen Varianten nicht in der Lage, dies zu tun. In diesem Fall sind wir auf einen 2-Schritte-Modus angewiesen.

Um Quecksilber zu mobilisieren, empfiehlt Dr. Klinghardt den Einsatz von Bärlauch und vor allem Korianderkraut. Diese mobilisieren Quecksilber, Kadmium, Blei und Aluminium in den Knochen und den Nervenzellen.

Koriander scheint das einzige Kraut zu sein, dass Quecksilber aus den Mitochondrien, Tubulin, Liposomen und der DNA mobilisieren kann. Da Koriander mehr Gifte mobilisieren kann als es selbst binden kann, kommt es wahrscheinlich zu einer Flut an Giften in dem extrazellulären Raum des Bindegewebes. Damit kommt es zu einer „Vergiftung“ dieses Gewebes, einer Retoxifikation. Um dies zu verhindern, wird gleichzeitig oder zeitversetzt Chlorella vulgaris gegeben.

Der Grund für diese Ausnahmestellung des Korianders ist folgender: Aromatische Substanzen im Koriander haben Ligandenfunktion. Sie binden und verdrängen Quecksilber im Zellinneren.

Chlorella vulgaris

 

Chlorella hat eine Reihe von gesundheitlichen Vorteilen zu bieten. Seine Mucopolysaccharide in der Zellmembran sind in der Lage, fast alle Toxine zu binden, inklusive Quecksilber. Es repariert und aktiviert die Reparatur- und Entgiftungsmechanismen des Organismus. Zusätzlich erhöht es reduziertes Glutathion. Methylcobalamin, ein Derivat des Vitamin B12 , ist ein wichtiger Bestandteil von Chlorella vulgaris.

Dieses ist in der Lage, besonders intensiv Quecksilber im Bindegewebe zu mobilisieren und auszuschleusen. Über die Blutgefäße wird dann das gebundene Quecksilber zur Darmwand transportiert und dort in den Stuhl abgeleitet und ausgeschieden. Ein spezifischer Chlorella-Wachstumsfaktor hilft zudem bei der Entgiftung, wobei das Wie und Warum bislang noch nicht verstanden wird.

So wie es aussieht, ist Chlorella ein Entgiftungsspezialist, der in Millionen von Jahren spezielle Proteine zur Entgiftung geschaffen hat. Chlorella enthält zudem extrem viel Chlorophyll, dessen Porphyrine ebenfalls starke metallbindende Eigenschaften besitzen. Eine weitere wichtige Hilfe stellt die Tatsache dar, dass Chlorella den Säure-Basen-Haushalt günstig beeinflusst, da es basisch wirkt und damit einer Übersäuerung entgegenwirkt.

Um mehr über Chlorella vulgaris zu erfahren, können Sie auch unter eine Menge interessanter Fakten nachlesen in meinem Beitrag: Heilkraft aus dem Meer: Chlorella Algen und Spirulina Algen

Chlorella vulgaris ist also in der Lage, die Mobilisierung von Quecksilber im Bindegewebe durchzuführen und den Abtransport im Darm in den Stuhl zu gewährleisten. Die hierfür benötigten Mengen sind allerdings erheblich.

Laut Dr. Klinghardt werden zu Beginn schon 4 Tabletten (= 1 Gramm) 4 mal täglich gegeben. Dies ist dann die „Erhaltungsdosis“ für die folgenden 6 bis 24 Monate für eine aktive Entgiftung. Wenn dann noch gleichzeitig Koriander gegeben wird, um eine intensivierte Entgiftung durchzuführen, dann erhöht sich die Dosis auf 3 Gramm 4 mal täglich.

Chlorella wird 30 Minuten vor den Mahlzeiten und zur Nacht genommen. Auf diese Weise befindet sich Chlorella genau in dem Segment des Dünndarms, in den die Gallenflüssigkeit abgegeben wird, die die Toxine mit sich führt. Die Toxine, hier Quecksilber, werden dann in die Zellwände der Chlorella eingebaut und aus dem Gastrointestinaltrakt entfernt.

Bei der Entfernung von Amalgamfüllungen sollte für 2 Tage zuvor und bis zu 5 Tage danach eine höhere Dosis gegeben werden. Koriander sollte zu diesem Zeitpunkt nicht mehr bzw. noch nicht gegeben werden.

Der Chlorella-Wachstumsfaktor

 

CGF ist ein Konzentrat, das aus bestimmten Peptiden, Proteinen und anderen „Zutaten“ aus Chlorella stammt. Wenn man CGF Kindern verabreicht, dann entwickeln Kinder keine Karies und die Entwicklung der Zähne liegt im optimalen Bereich. Diese Kinder sind weniger krankheitsanfällig, wachsen früher und schneller in die optimale Wachstumskurve und haben einen höheren IQ.

Es gibt auch Berichte von Tumorremissionen aufgrund von hohen Dosen von CGF. CGF verkürzt die Entgiftung und macht sie effektiver.

Knoblauch

 

Knoblauch ist in der Lage, die weißen und roten Blutkörperchen vor oxidativem Stress zu schützen, die durch das Quecksilber in der Blutbahn beim Abtransport verursacht werden kann.

Da Knoblauch eine Reihe von eigenen schwefelhaltigen Komponenten enthält, hat es von sich aus entgiftende Eigenschaften. Durch die Oxidierung von Quecksilber wird dieses weiter wasserlöslich gemacht und ist damit noch leichter auszuscheiden. Mehr zum Knoblauch lesen Sie auch in meinem Beitrag: Knoblauch - der Alleskönner aus der Natur

Andere "Zutaten"

 

Die Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA in Fischöl erhöhen die Sauerstoffzufuhr für die Zellen, besonders im Gehirn durch eine Verbesserung der Mikrozirkulation. Dies begünstigt zugleich den Abtransport der Toxine. Beide Fettsäuren schützen das Gehirn vor viralen Infektionen und werden für die Entwicklung von Intelligenz und Augenlicht benötigt.

Das autonome Nervensystem ist bei den meisten Patienten mit einer Quecksilbervergiftung beeinträchtigt. Es ist aber beteiligt an der Öffnung und Schließung der Ionenkanäle der Zellwände, durch die das Quecksilber sich in die Zelle einschleusen lässt.

Aber: Wurzelbehandelte Zähne, Infektionen im Kieferknochen und psychologische Probleme können das autonome Nervensystem beeinträchtigen, so dass es zu keiner vollständigen Öffnung dieser Ionenkanäle kommen kann. Die Konsequenz daraus ist, dass die Ausschleusung von Quecksilber nicht mehr möglich ist.

In diesen Fällen ist es schwierig zu therapieren. Was schlägt man den Patienten vor?

 

Auch ich bin mir oftmals nicht sicher (trotz vorliegender Tests), was jetzt eigentlich zu tun ist:

  • Beginnt man die Entgiftung erst mal mit einer Neuraltherapie, der Gabe verschiedener Heilpflanzen und "Nahrungsergänzungsmitteln"?
  • Empfiehlt man erst einmal die Entfernung aller toten (wurzelbehandelter) Zähne?
  • Oder steht doch erst einmal die Lösung psychischer Probleme im Vordergrund?

 

Fazit

 

In minder schweren Fällen komme ich daher dennoch immer wieder erst einmal darauf zurück, dass Heilfasten und eine Umstellung der Ernährung zu empfehlen. Selbstverständlich mit einer Unterstützung der Entgiftungsysteme des Körpers.

Obige Schilderung ist keine Anleitung zur Selbsttherapie, sondern soll einen kurzen Einblick geben in die Möglichkeit einer alternativen Entgiftung, die die natürlichen Entgiftungswege mit einbezieht und die Nieren schont.

Wie die schulmedizinische Entgiftung muss bzw. sollte die alternative Entgiftung von einem Fachmann durchgeführt und begleitet werden. Im Gegensatz zur schulmedizinischen Entgiftung werden bei der alternativen "Dinge" eingesetzt, die sich durchaus zur Prophylaxe und Dauerentgiftung auf "Sparflamme" eignen: Knoblauch, Chlorella, Koriander, Fischöl, Bärlauch – dies sind alles Gaben der Natur, für die man kein Rezept vom Arzt benötigt, um sie zu bekommen.

Lesen Sie auch den Beitrag zu:

Grundsatzbeitrag zur Entgiftung 

Die Entgiftung nach Dr. Klinghardt: https://www.gesund-heilfasten.de/entgiftung-Klinghardt.html und auch meinen Beitrag zum Aluminuim 

Dieser Beitrag wurde letztmalig am 20.7.2019 aktualisiert


Entgiftungssymptome - Und wie sich diese zeigen können

 

Erfahrungen aus der Naturheilpraxis von René Gräber 

Gibt es so etwas wie „Entgiftungssymptome“? Und wie sollen die aussehen? Ist es nicht so, dass sich eine Entgiftung des Körpers unter anderem in einem Wohlbefinden äußern sollte? Statt dessen hört und liest man so häufig, dass Entgiftungen mit nicht besonders "lustigen Nebenwirkungen“ einhergehen, die einem die Lust aufs Entgiften gleich wieder nehmen. Was stimmt jetzt eigentlich?

Nun: Für die Schulmedizin begrenzt sich der Begriff des „Gifts“ fast ausschließlich auf mehr oder weniger akut wirksame Stoffe, die auf natürlichem Wege durch die Leber und die Nieren abgebaut oder ausgeschieden werden. Und wenn dies nicht der Fall ist, leidet man an (mehr oder weniger) akuten Vergiftungssymptomen. Diese Betrachtungsweise vernachlässigt allerdings den Aspekt der giftig wirkenden Stoffe, die sich in unserem Körper ansammeln.

Für die allermeisten Schulmediziner gibt es auch keine "Entschlackung", weil es ja auch keine „Schlacken“ im Körper gibt. Obwohl sich auch hier so langsam die Erkenntnis „einschleicht“, dass es unerwünschte Stoffe im Organismus gibt, die vornehmlich im Fettgewebe deponiert werden – falls die Konzentrationen so hoch sind, dass Leber und Nieren diese nicht bewältigen können. Der Organismus wählt hier das kleinere Übel: Statt lebenswichtige Organe mit den potentiell schädlichen Fremdsubstanzen zu belasten, sperrt er diese in die Vorratskammern im Fettgewebe ein. Damit bleiben sie zwar dem unglücklichen Besitzer zunächst erhalten, können hier aber nur wenig Schäden anrichten. 

Die Probleme können beginnen, wenn sich der Besitzer des betroffenen Körpers entschließt sich seiner schlackehaltigen Fettdepots zu entledigen.

Häufig geschieht dies im Rahmen einer Abnehmkur. Dann kommt es nämlich zur Auflösung dieser Fettdepots und damit auch zur Freisetzung des organischen Giftmülls. Und diese Art der „Rück-Vergiftung“ führt nicht nur zu einer erhöhten Belastung von Nieren und Leber, sondern kann im Extremfall zu Organschäden führen und ist in der Regel von dem begleitet, wovon wir im Folgenden reden wollen: von den Entgiftungssymptomen.

Keine Entgiftung ohne Symptome

 

Eine vereinfachte Darstellung des Zusammenhangs von Entgiftung und Entgiftungssymptomen sieht so aus: Gibt es keine Symptome, dann gibt es auch keine Gifte, beziehungsweise diese sind so gering konzentriert, dass die Entgiftung mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine überflüssige, aber auch nicht schädliche Übung darstellt. Je stärker die Symptome ausfallen, desto belasteter ist der Organismus mit unerwünschten Substanzen, die zuvor von der natürlichen Entgiftungsmaschinerie nicht eliminiert werden konnten.

Damit wird auch Folgendes klar: Es läuft nicht so ab wie die Schulmedizin es gerne haben möchte. Denn die behauptet, dass eine alternativmedizinische Entgiftung die zu beobachtenden Nebenwirkungen erzeugt, also ganz ähnlich wie eine Gabe von Medikamenten mit Nebenwirkungen verbunden sein kann beziehungsweise oft auch ist. Hier wird die eigene Erfahrung der Schulmedizin eins-zu-eins auf das alternativmedizinische Verfahren übertragen.

Richtig jedoch ist, dass eine Entgiftung in keinster Weise Nebenwirkungen generiert. Vielmehr sind die zu beobachtenden Symptome nichts als eine Reaktion des Organismus auf die Entgiftung. Während die Schulmedizin Gifte (= Medikamente) in den Organismus einbringt, die dann die Nebenwirkungen auslösen, macht die Entgiftung das genaue Gegenteil. Die einzige Gemeinsamkeit der beiden Vorgehensweisen ist, dass die Gifte ins Blut gelangen und dann dort durch den Transport im Blutstrom an Organe gelangen, wo sie eigentlich nicht hinkommen sollten. Und das Ergebnis dieser unvermeidbaren „Fehlleitung“ sind Symptome (oder Nebenwirkungen). Bei der Schulmedizin gelangen diese Gifte in den Blutkreislauf durch die orale Einnahme und anschließender Resorption oder durch intramuskuläre oder intravenöse Applikationen, bei der Entgiftung kommen sie aus den freigesetzten Fettdepots (und auch anderen Gewebearten).

Daher kann ich mit Bestimmtheit behaupten, dass ein „giftfreier“ Organismus bei einer Entgiftung auch keine Symptome zeigen wird, da keine Gifte in den Blutkreislauf gelangen und dort für Unheil sorgen. Denn wenn, wie die Schulmedizin behauptet, die Entgiftung immer mit Nebenwirkungen verbunden ist, dann müsste auch ein unbelasteter Organismus in ähnlicher Weise reagieren, was aber nicht der Fall ist, beziehungsweise sein kann.

Darum sollten Sie bei einer Entgiftung oder bei einer kontrollierten Fastenkur (wo die Entgiftung immer eine entscheidende Rolle spielt), froh sein, wenn diese wenige oder keine Nebenwirkungen mit sich bringt. Denn dies heißt, dass Umweltgifte, Genussgifte, Chemie und Pharmazie und so weiter noch keinen nachhaltigen Einfluss auf den Organismus gehabt haben oder aber dieser bereits wieder zum Abklingen gebracht worden ist.Übrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen Heilfasten-Newsletter dazu an:

Typische Symptome einer Entgiftung

 

Die Symptome einer Entgiftung lassen sich in zwei Kategorien zusammenfassen in Abhängigkeit von einem kontrollierten oder unkontrollierten Ablauf derselben.

Typische Symptome einer "unkontrollierten" Entgiftung sind:

  • Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Schwäche (dies können Lebersymptome sein!)
  • Frieren
  • Schlechte Konzentrationsfähigkeit
  • Sehr geringe körperliche und geistige Ausdauer
  • Unsaubere Haut
  • Stark belegte Zunge
  • Unangenehmer Mundgeruch
  • Starke Gewichtsabnahme
  • Unangenehmer Körpergeruch
  • Niedriger Blutdruck
  • Geringe körperliche und geistige Leistungsfähigkeit
  • Laufende Nase, Verschleimung
  • Gelbliche Haut und / oder gelbe Augen
  • Kalte Hände und/oder Füße
  • Haarausfall
  • Ausbleiben der Menstruation oder verstärkte Menstruation
  • Anfälligkeit für Infektionen
  • Kopfschmerzen
  • Depressive Verstimmung, Reizbarkeit
  • Hoher Schlafbedarf (Müdigkeit ist der Schmerz der Leber!)

Diese je nach Intensität oft intolerablen Begleitsymptome beruhen auf einem Ungleichgewicht von plötzlich freigesetzten Toxinen auf der einen und den vorhandenen Entgiftungskapazitäten von Leber (Leberentgiftung) und Nieren auf der anderen Seite.

Ein nicht unerheblicher Teil der Entgiftung wird auch von der Haut (über Schweißabsonderung) und über die Zunge durchgeführt (Uraltes Heilmittel: Die Ölziehkur oder einfacher – „Ölziehen"). Wenn also bei einer Entgiftung Hautprobleme auftreten sollten, dann ist dies mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf eine Reizung von über den Schweiß ausgeschiedenen Toxinen zurückzuführen. Solch einer Reaktion sofort mit Salben (Cortison etc.) zu begegnen, halte ich deshalb für sinnlos.

Sollten diese Entgiftungsreaktionen so stark ausfallen, dass diese nicht ertragen werden können, dann empfiehlt es sich, die Entgiftung langsamer vonstatten gehen zu lassen. Bei einer Entgiftung ist es auch immer empfehlenswert, Leber und Nieren in ihrer Entgiftungsaktivität zu unterstützen. Wie so etwas aussieht, können Sie hier in aller Ausführlichkeit nachlesen: Entgiftung: Wie Sie mit einer Entgiftungskur richtig entgiften.

Aber auch bei einer „sanften“, behutsamen (= kontrollierten Entgiftung), bei der die Freisetzung der im Körper vorhandenen Gifte sehr verzögert erfolgt und wo gleichzeitig eine, wie oben beschrieben, Unterstützung der Ausscheidungsorgane erfolgt, kann es zu Nebenwirkung oder Symptomen kommen. Diese sind in Zahl und Stärke jedoch ungleich geringer als die der unkontrollierten Entgiftung und klingen oft auch ohne zusätzliche Maßnahmen nach wenigen Tagen ab:

  • Müdigkeit, bis hin zu völliger Schwäche
  • Starke Menstruation, auch außerhalb des Zyklus
  • Herzrasen, Tachykardien
  • Übelkeit und / oder Erbrechen

 

Fazit

 

Wenn ich meinen Körper entgifte, dann entgifte ich nicht aktiv meinen Körper, sondern unterstütze diesen bei dieser Tätigkeit. Während die Schulmedizin aktiv mit der Gabe von Medikamenten den Körper vergiftet, bin ich jedoch nicht in der Lage, aktiv in das Geschehen in meinem Organismus einzugreifen, um die Selbstentgiftung durchzuführen.

Dies macht der Körper in jedem Fall alleine. Ich kann hier nur die Bedingungen für ein schnelleres, schonenderes und gründlicheres Entgiften bereitstellen. Das bedeutet konkret, dass ich die Zufuhr weiterer Gifte stoppe (gesunde, ausgewogene Nahrungsmittel, kein Nikotin, kein Alkohol und so weiter), die Freisetzung von im Organismus gespeicherten Giften retardiert erfolgen lasse (vor dem Vollfasten erst einmal intermittierendes Fasten durchführen) und die Ausscheidungsorgane mit entsprechenden Maßnahmen unterstütze.

Ist die Entgiftung dann abgeschlossen, dann wird sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch das herbeigesehnte Wohlbefinden einstellen. Zu diesem Zeitpunkt wird man dann auch erkennen, dass dieses Wohlbefinden durch keine Pille der Welt erzeugt werden kann.

Wie man eine Fastenkur (mit möglichst wenig Entgiftungssymptomen) gestalten kann, erfahren Sie z.B. in meiner Heilfasten-Anleitung. 

Dieser Beitrag wurde am 23.4.2014 erstellt.

"Die erfolgreiche  *Schritt-Für-Schritt* Heilfasten-Anleitung, die auch Ihnen in wenigen Wochen zu mehr Gesundheit, Vitalität und Wohlbefinden verhelfen kann."

Wenn Sie lernen möchten, wie Sie beim Fasten sinnvoll vorgehen, brauchen Sie diese Fastenanleitung. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie noch nie gefastet haben oder ob Sie schon ein "Fastenprofi" sind...

 Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

wenn Sie sich in irgendeiner Form für Fasten oder Heilfasten interessieren, finden Sie zum Teil sehr widersprüchliche Informationen.

Sie finden die verschiedensten Varianten der Fasten-Befürworter, aber auch die Meinung derjenigen, die Ihnen das Fasten eher ausreden wollen.

Mittlerweile gibt es so viele Varianten, Meinungen und Heilfasten Anleitungen, dass man das als Laie schon gar nicht mehr beurteilen kann.

Auch wenn Sie im Internet suchen, finden Sie eigentlich mehr Fragen als Antworten - und zum Teil auch Warnungen vor dem Heilfasten. Lassen Sie sich bitte nicht verunsichern.

Doch wer bin ich, der Ihnen diese Empfehlungen gibt?

Mein Name ist René Gräber. Ich arbeite als Heilpraktiker und Fastenleiter in eigener Praxis.

Im Jahr 1997 plagten mich merkwürdige Hauterscheinungen, kreisrunder Haarausfall der Kopfhaare, dazu diffuse Gelenk- und Kopfschmerzen. Ich ging zum Arzt. Ohne Ergebnis, beziehungsweise ohne eine "richtige" Diagnose.

Daraus wurde die reinste Odyssee von Arztpraxis zu Arztpraxis. Immer mit dem gleichen Ergebnis, dass mir niemand auch nur ansatzweise helfen konnte. Letztendlich wurde ich an eine Uni-Klinik überwiesen. Wieder kein Ergebnis. Selbst den Professoren waren meine Beschwerden ein Rätsel. Das Einzige was meine Beschwerden linderte, waren Schmerzmittel und Cortison.

Ich wurde aus der Uni-Klinik mit der Aussage entlassen: "Tut uns leid, wir wissen nicht, was diese Symptome verursacht. Wir können Ihnen nur Mittel zur Linderung verschreiben..."

Enttäuscht wurde mir klar, dass sich etwas ändern musste - und diese Änderung musste ich selbst vornehmen.

Ich erinnerte mich an meine Großmutter, die mich als Kind schon mit Spitzwegerich-Saft und Wickeln behandelte. Meine Großmutter ist zudem eine Anhängerin von Dr. Bruker, der für eine vollwertige Ernährung eintrat.

So kam ich zum Heilfasten. Das Erste mal fastete ich nach einem Buch. Ich weiß gar nicht mehr welches es war, jedenfalls war es furchtbar. Nach drei Tagen ging es mir so schlecht, dass ich aufgab.

Da ich aber in der Zwischenzeit mehr gelesen hatte und auch meine Ausbildung zum Heilpraktiker in vollem Gang war, verstand ich mehr und mehr, warum es mit einer "einfachen" Heilfasten-Anleitung nicht klappte: ich hatte einfach schon zu viele gesundheitliche Probleme.

So entwickelte ich eine Heilfasten-Strategie, die auch Ihre gesundheitliche Probleme lösen kann...

 

Mit den Jahren bekamen Freunde, Arbeitskollegen und Patienten mit, was ich da zweimal jährlich "veranstalte"... und es dauerte nicht lange, bis mich alle so lange "weichkochten", um zu erklären, wie ich das genau mache.

Das war der erste Heilfastenkurs im Jahr 2001 - und es wurden mit den Jahren immer mehr, die teilnehmen wollten.

Im Jahr 2004 kam mir die Idee, die Heilfasten-Anleitung in das Internet zu bringen:

Es folgten Nachfragen über Nachfragen zu meiner "speziellen" Heilfasten Anleitung, sodass ich eine Internet-Seite dazu erstellte. Es ist genau die, auf der Sie sich gerade befinden.Aber bevor Sie mehr über das "Spezielle" an der Heilfasten-Anleitung erfahren, lesen Sie doch bitte einmal, was mir Teilnehmer der Heilfasten-Anleitung aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Luxemburg, Holland und auch aus den USA geschrieben haben: