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In Mexiko gibt es da noch so ein Volk,Tarahumara, das sind die zähesten Menschen der Welt Lasten von 80 Kg schleppen die Mühelos, die sind im Laufen so gut wie die besten Marathonläufer der Welt, aber wehe die kommen nach Mexiko City und futtern deren Kost, dann werden sie fett wie Elefanten!
Kultur und Lebensweise
Ackerbau (Mais, Bohnen, Zucchini, Wassermelonen, Paprika (Chili), später Kartoffeln und Weizen), Sammeln von Wildfrüchten, Beeren, Wurzeln sowie die Jagd auf Feldmäuse, Eidechsen ergänzen ihre Ernährungsgrundlage
"Läufer
Berühmt sind die Tarahumara als Langstreckenläufer.[4] Laufen nimmt in ihrer Kultur einen hohen Stellenwert ein, sie bezeichnen sich selbst als Rarámuri (‚Die, die schnell rennen‘). Traditionell betreiben die Tarahumara die Hetzjagd (auch Ausdauerjagd) auf Wildtiere (wie z. B. Hirsche, Rehe),[5] die sie im Dauerlauf die Berghänge hinaufjagen, bis diese erschöpft niedersinken und mit bloßen Händen erwürgt werden können.[6] Mit den Läufen über 24 Stunden, bei denen eine kleine Kugel vor sich hergetrieben wird, soll aus kultischen Anlässen der Lauf von Erde und Sonne symbolisiert werden.[7] Auch heute gibt es Tarahumara, die – ob nun zur Jagd oder auf Wettrennen – bis zu 170 km durch raue Schluchten laufen, ohne anzuhalten. Die Berge der Sierra zwangen sie seit jeher zu ausgedehnten Fußmärschen. Im Laufe der Zeit entwickelten sie auf diese Weise immer mehr Ausdauer. Ohne Probleme bewältigen sie Strecken über 300 km, barfuß oder höchstens mit Sandalen (Huaraches). Inzwischen hat sich durch die internationale Dauerlaufbewegung eine besondere Form des Tourismus herausgebildet, bei der der Langstreckenlauf im Mittelpunkt steht.[8][9][10]"
"Die Tarahumara, Apachen (Chiricahua und Mescalero), Untere Pima (O’Ob und O’Odham), Nördliche Tepehuan (Odami) und ca. 90 andere Stämme lebten einst in der Region des heutigen Staates Chihuahua in den Llanos. Doch als die spanischen Eroberer in Batopilas Silberminen entdeckten, wurden die Tarahumara zur Arbeit in den Minen gezwungen und flüchteten daraufhin in die versteckten Täler der Barrancas. Daraufhin ereigneten sich die schlimmsten Kämpfe und blutigsten Aufstände der mexikanischen Geschichte auf ihrem Land. Ab 1607 versuchten die Jesuiten und Franziskaner, die Tarahumara zu bekehren.
Einer der ersten Jesuiten dort versuchte, sie mit Gewalt zu missionieren, worauf sie sich bewaffnet zur Wehr setzten.
Man sagt von ihnen, dass sie wahrscheinlich die einzige Gruppe von Indígenas sind, die nie unterworfen wurde.
Auch die nordwestlich und nordöstlich lebenden Apachen überfielen ihre Siedlungen ab Mitte des 17. Jahrhunderts und bekämpften sie erbittert.
Die Tarahumara stellten daraufhin den Spaniern und Mexikanern
in den ständigen Abwehrkämpfen an der Nordgrenze gegen die Apachen stets furchtlose und ausdauernde Kämpfer, die es zudem zu Fuß durchaus mit den laufstarken Apachenkriegern aufnehmen konnten. Die Spanier zwangen manche Tarahumara, die sich nicht in den Bergen verstecken konnten, für sie auf spanischen Anwesen (Haziendas) oder Minen als Peons zu arbeiten.
1825 wurde ein Gesetz verabschiedet, welches Land zur landwirtschaftlichen Nutzung freigab. Landlose Mexikaner kamen in Scharen und vertrieben die Tarahumara abermals von ihrem fruchtbaren Land.